Um ihre Waben aufzubauen, produzieren Bienen ein Wachs, das den meisten von uns in Form von wohlriechenden goldgelben Kerzen schon einmal begegnet ist. Viele kennen es auch als Zusatz in diversen Pflegemitteln für Leder und Holz. Mit Bienenwachslasur haben Schmiede früher sogar Eisen gegen Rost geschützt. Bienenwachs ist ebenfalls Bestandteil von kosmetischen Präparaten für Haut– Haar- und Lippenpflege. Dass es auch in der Heilkunde eine Rolle spielt, wissen nur die Wenigsten.
Bienenwachs ist eine zähe, fettartige mit Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Substanz. Dazu kommen im Allgemeinen noch winzige Dosen Propolis, die von den Bienen in ihren Wabenzellen zur Desinfektion genutzt werden, wodurch das Bienenwachs propolisähnliche, wenn auch um einiges schwächere, Wirkung entfaltet.